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Geschichte

Am Abend sassen beide wieder vor ihren heimischen Computern und hofften den Avatar des vorangegangenen Abends zu treffen. Diese Hoffnung sollte erfüllt werden, mit einem vernachlässigbaren Abstand betreten erst E. und dann S. die Valletta Art Gallerie. Nach einem kurzen nicht weiter erwähnenswerten Gespräch machten sie sich auf den Weg nach Dresden Gallery Island, um hier einige der 750 ständig verfügbaren Meisterwerke zubewundern. Sie sahen Bilder aus der Italienischen Renissance wie Raphael´s „Sistine Madonna und Titian´s „Tribute Money“ , sowie Werke des Barrock von Tiepolo, Canaletto and Rosalba Carriera. Auch Bilder bekannter Französischer und vor allem Niederländischer Maler wie z.B. Rembrandt und Rubens sind zusehn. S. kannte die Staatliche Kunstsammlung Dresden bereits von einigen Besuchen in der Realenwelt verblüfft von der Detailtreue des virtuellen Nachbaus. Der Avatar lud sie anschlissend zum Besuch der Galerie auf Comet und erzählte ihr von dem Artikel über Minimal Smart. Die Gallerie setzte einen Kontrapunkt zum vorherigen Besuch, war dort doch alles scheinbar alles genau wie in der realen Welt, änderten sich hier die Ausgestelten Bilder im vorbei gehen und eine riesige bunte Bälle ausspuckende Instellation mitten im Felsen. Ein Ort der Kunst an dem alles möglich zu sein Scheint. S. gefiel es besonders in der romantische Atmosphäre des Sonnenaufgang in den Aussichtssesseln zu sitzen. “ So hätte ein futuristisches Bild Caspar David Friedrichs aussehen können“, sagte sie verträumt.

Am nächsten Morgen konnte S. Ausschlafen denn  es war ihr Arbeitsfreiertag, im Halbschlaf dachte sie über den Avatar und seine wahre Identität nach. Wie er wohl Aussehen mag und woher kommt er? Sie wusste nicht mal in welcher Stadt geschweige den in welchem Land er lebt und beschloss ihn in dieser Sache zu Befragen. Dann wurde ihr schlagartig bewusst das sie in einer halben Stunde eine Verabredung mit E. im Cafe hatte. Sie wollte ihn auf keinen Fall warten lassen, denn irgendwie mochte sie ihn, er war bei ihren Begegnungen stets adrett gekleidet, machte einen intelligenten Eindruck und interessierte sich ebenso für Kunst wie sie. Obwohl sie sich beeilte wartete E. bei ihrer Ankunft schon mehrere Minuten im Cafe, hatte allerdings noch nichts bestellt. Nach dem der Kellner ihnen Cafe brachte und sie den anfänglichen Smalltalk hinter sich ließen, bedankte sich S. für E.s Second Life tipp. Sie erzählte ihm das sie sehr schöne Abende in der virtuellen Welt verbrachte. Als E. sie anschliessend nach den Details fragte konnte er seinen Ohren nicht trauen. S. bemerkte sinen verwirrten Blick und fragte ob ihm nicht gut sei. „oh mir gehts Gut, danke“ antwortete er und hing noch die Frage nach dem Namen ihres Avatars. Als er die Antwort „—-“ hörte, stiess er ein erschrockenes “ das gibts doch gar nicht“ aus, die Ahnungslose  S. drängte daraufhin das er ihr doch bitte sagen möge was mit ihm los seih. “  der Avatar, bin ich“ sprach E..  S. wiederholte kichernd seine Worte „Du bist der Avatar? Wir sind Nächte lang durch Gallerien gelaufen? Unglaublich!“

Nach dem sie über die gemeinsamen Nächte geplaudert hatten, beschlossen sie noch einen gemeinsamen Spaziergang durch den Park zu unternehmen. Während sie zwischen den Bäumen hindurch schlenderten,

sprachen sie über aufklärung matrix kuns´t

küstliche identitäten und die unauffindbare Wahrheit
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Wenn der Künstler durch gewisse Philosophische Gedanken geprägt ist, werden es dessen Bilder mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch sein. Eigentlich sollte man annehmen das dieser Künstler ein freigeistiger Mensch ist, doch wie sollte er das sein können? Die von ihm gesammelten Erfahrungen führten zu gewissen Erkentnissen denen er den Status eines persönlichen Dogmas zuerkannte und so sich selbst in seinen Gedanken einschränkte. Ich möchte hiermit diesen Armen Menschen aber nicht Verurteilen. Nein! Die Sequenz seines Handelns ist wichtig für seine Existenz, würde er immer wieder alles aufs neue hinterfragen könnte sein Verstand wohl
die Sprache an sich stellt schon eine Einschränkung der Gedanken dar.

Dem entsprechend kann also nur jemand der noch keine bzw. sehr wenig Erfahrungen in dieser Welt gesammelt hat, den Einschränkungen des schubladisierten Denkens entgehn.
Leider können Babys und Kleinkinder sich uns nur schwer verständlich machen und sie lassen sich auch nicht nach ihrer Wahrnehmung zu befragen.

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